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Die Demokratie und ihre Adler

Deutschland hat einen Vogel und spätestens zur nächsten EM kann sich niemand mehr vor »schwarz-rot-gold« retten. Doch wie lassen sich Staatssymbol und Flagge sowohl historisch, als auch gestalterisch belegen? Auf Basis des Nachlasses von Edwin Redslob, hinterfragt das Werkbundarchiv in ihrer neuen Ausstellung durch welche Einflüsse und Entscheidungsprozesse unser demokratisches Erscheinungsbild geprägt und durchgesetzt wurde. Das historische Ensemble wird bis zum 20. Oktober 2020 im Museum der Dinge ausgestellt und lädt unter dem Motto: »Braucht die Demokratie einen neuen Vogel?«, deren Besucher*innen zum Mitgestalten ein.
14.09.2020

Das ist Spitze!

Unumstritten ist wohl die »Plauener Spitze« als Fachbegriff das Wiedererkennungsmerkmal der Region Vogtland. Besonders interessant im Entwicklungsprozess der Ornamentik der Spitze, war der Konflikt zwischen dem Handwerk der staatlichen Kunstschule Plauen und der zunehmenden Industrialisierung der Textilbranche des 19. Jahrhunderts. Die kuratierte Ausstellung startet ab dem 11. Oktober 2020 im Vogtlandmuseum Plauen und wird im Frühjahr 2021 im Kunstgewerbemuseum Dresden fortgesetzt. In Zusammenarbeit mit den Häusern gestalteten wir das Grafikdesign, die Ausstellungsarchitektur und den Katalog.
14.09.2020

Eine Reise durch die Jahrhunderte

Wie viel Geschichte steckt eigentlich in den Universitätsbauten Berlins? Das Projekt »Architekturen der Wissenschaft« beschäftigt sich mit der stadtplanerischen / architektonischen Entwicklung des Universitätsstandortes Berlin im europäischen Vergleich. In Kooperation mit dem Architektur-Archiv der Humboldt-Universität konzipierten wir die dazugehörige Website. Das gesammelte Archivmaterial reicht von Grundrissen bis hin zur Fassadengestaltung der verschiedenen Baustile und ist in Themen und Epochen unterteilt. Eine digitale Ausstellung für alle Architekturliebhaber*innen.
14.09.2020

Digitale Schnitzeljagd

Die Stadt Aschaffenburg erweitert ihr historisches Repertoire und macht im Rahmen unseres neuen Projektes »Aschaffenburg 2.0« das Stadtarchiv digital zugänglich. Auf der Plattform soll in Zukunft eine partizipative Stadtchronik entstehen, die redaktionell von allen Dokumentierfreudigen, mit eigenen Geschichten zum Stadtgeschehen, befüllt werden kann. Unteranderem werden einige Bereiche der Stadt mit QR-Codes gekennzeichnet, die auf die Beiträge der Website verweisen und laden in Kombination mit dem Smartphone oder Tablet zum digitalen Ausflug ein.
14.09.2020

Sichtbar!

Freitag, 13. März 2020: Tag des bundesweit ausgesprochenen Lockdowns und eigentlicher openin Termin der »In Preparation« Ausstellungsreihe. Die von uns gestaltete Ausstellungsgrafik zum Launch des Restaurationsspektakels des Werkes »Raum des verwundeten Affen« von Rebecca Horn, verblieb vorerst hinter verschlossenen Türen. Die Installation zieht künftig in den Neubau der Nationalgalerie des 20. Jahrhunderts und es zeigen sich nun erste Eindrücke unserer Arbeit in Form von kurzen Teasern im Netz. Die Planungsphase wird von uns in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Museen zu Berlin mit weiteren Öffentlichkeitsmaßnahmen begleitet.
14.09.2020

Mobile Freiheit – ohne Flieger

Reisefieber trotz Corona bleibt weiterhin risikoreich und der Virus kehrt wieder vermehrt in unseren Alltag zurück. Wir wechseln die Blickrichtung vom überfüllten Flughafen zum alternativen Urlaubs- und Wohnkonzept des Tiny Housing. Die Natur vor der Haustür bietet genug Platz für eine unbeschwerte Atempause, die dem Urlaubsfeeling mehr als gerecht wird. Der Nachfolger des Projektes RESPACE von Jean-Pierre Jacobi heißt nun »Coworkland« und lockt damit nun auch da­heim­ge­blie­be­ne Workaholics aufs Land.  Vielseitig und unkompliziert – ohne Wattestäbchen. Foto: Respace-Concepts
14.09.2020