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Aktionsplan Centrum Bremen 2030+

Die Transformation der Bremer Innenstadt geht in die nächste Runde. Unter dem Motto „Macht’s der Mix?“ wurde zum vierten binnenstadt Dialog ins ehemalige Horten-Kaufhaus eingeladen. Expert:innen, Innenstadt-Akteur:innen und Interessierte sprachen über den veröffentlichten Aktionsplan, der die Transformation der Bremer Innenstadt zeitlich und räumlich verortet. Wir haben die Marke und die crossmediale Kampagne für den Transformationsprozess entwickelt. Ein neuer Erklärfilm zeigt die Veränderungen in einfacher Sprache. Die Webplattform wurde um ein neues Scrollytelling ergänzt und erhielt eine ausführliche Überarbeitung der Projektseite zum Aktionsplan. Für eine Bremer Innenstadt für alle. Foto: Projektbüro Innenstadt Bremen / Christian Burmester
27.06.2025

Digitaler Jahresbericht

Die KEK beauftragte uns erneut mit der Gestaltung des neusten Jahresberichts zum Originalerhalt von Kulturgut für Archive und Bibliotheken. Gefördert wurden 2024 91 Projekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 3,5 Mio Euro zur Reinigung, Entsäuerung oder Restaurierung von Druckprodukten und Handschriften. Geförderte Notfallboxen schützen im Katastrophenfall vor Verlust. Wie zum Beispiel beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2009 oder bei immer häufiger auftretenden Hochwasser-Katastrophen. Gerade in Zeiten angespannter Haushaltslagen, Ressourcenknappheit und Preissteigerungen ein wichtiges Instrument für Kultureinrichtungen. Damit werden Projekte wie Arolsen Archives, Musikhandschriften der Bayerische Staatsbibliothek oder Akten aus 100 Jahren Schauspielschule der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch gefördert. So werden Kulturgüter langfristig geschützt und kommenden Generationen zugänglich gemacht.
27.06.2025

Online Ausstellung

Das Brandenburgische Landeshauptarchiv hat in einem Forschungsprojekt rund 42.000 Akten aus dem Bestand des Oberfinanzpräsidiums Berlin-Brandenburg restauriert, digitalisiert und erforscht damit die Provenienz darin verzeichneter Kunstwerke. Die Unterlagen geben penibel genau die systematische Enteignung von Kunst- und Kulturgütern aus dem Besitz von Menschen jüdischen Glaubens durch die Nationalsozialist:innen zwischen 1933 und 1945 wieder. Wir gestalten in co-kreativer Zusammenarbeit eine Online-Ausstellung mit narrativem Scrollytelling. Wir freuen uns auf die wichtige Aufgabe die Menschen, das System, die Profiteure dahinter für die Öffentlichkeit erfahrbar zu machen. Die Ausstellung ist für Frühjahr 2026 geplant.
27.06.2025

Rundgang 2025

Die Zeit der Rundgänge in den Kunsthochschulen steht vor der Tür. Das studio mut.und.anmut der weißensee kunsthochschule berlin bittet herein und zeigt am 26. und 27. Juli die Ergebnisse von zwei Semestern in Eisenhüttenstadt. Der sozialistischen Idealstadt wurde auf den Zahn gefühlt – mit einer Ausstellung im Museum Utopie und Alltag und Entwürfen für eine zukunftsfähige Transformationen des vom Abriss bedrohten Wohnkomplex 6.
27.06.2025