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Bauhaus für alle!

Bauhaus geht auch ohne Stahlrohr. Viele Bauhäusler sahen im Osten Deutschlands die Chance, die Parole »Volksbedarf statt Luxusbedarf« in die Tat umzusetzen. So prägten sie und die ihnen folgende Gestalter-Generation die Alltagskultur der DDR – mit schlichten, funktionalen Entwürfen für langlebige Produkte. Im Bauhaus-Jahr wird diese kaum bekannte Geschichte im DOK in Eisenhüttenstadt erzählt. Gestaltet wurden Ausstellung und Katalog von Studentinnen der weißensee kunsthochschule berlin gemeinsam mit Prof. Steffen Schuhmann. Eröffnung am 7.4. 2018 um 14.00 Uhr.
09.03.2019

Jörg-Uwe Albig: Zornfried

Vom Fund seltsamer Gedichte im Internet angelockt, macht sich Romanheld und Feuilleton-Journalist Jan Brock auf in den dunkeldeutschen Wald nach Burg Zornfried. Dort begibt er sich in die Gemeinschaft von selbstbezeichneten Vordenkern der Rechten. Im Laufe seiner Recherche verliert er jedoch die Distanz – und macht sich mit einer Sache gemein, die ganz bestimmt keine gute ist. Heikonaut Jörg-Uwe Albig hat mit »Zornfried« ein Buch geschrieben, was sich über beides amüsiert: die deutsche Rechte, aber auch die Menschen, die vermeintlich neutral von ihr berichten. Übrigens ist gerade im Heikonauten ein Raum frei – die Möglichkeit, den Zornfried-Autor Albig beim gemeinsamen Mittagessen zum Entstehungsprozess des Buches zu befragen, ist inklusive.
09.03.2019

Position statt Posing

Es gibt Dinge, die total unwichtig sind - in nur wenigen Silben u. a. TV, SUV und Selfie. Architektur zählt allerdings nicht dazu, da ist sich Kuratorin und Journalistin Nadin Heinich ganz sicher und veranstaltet seit 2016 jährlich die Konferenz „Architecture Matters“ in München. Die Gastgeberin bietet den Protagonisten der Branche ein Forum. Architekten, Immobilienentwickler, Industrie, Politik und Gesellschaft, die sich nicht bei Canapés schmeicheln, sondern mehr Kontext, kreative Lösungen und Mut in der Architektur fordern. Wichtig finden auch wir und haben dem Erscheinungsbild sowie der Website einen Feinschliff verpasst.
12.02.2019

Wider die Hibernation

So langsam neigt sich das Jahr dem Ende entgegen. Doch statt uns dem Winterschlaf zu ergeben, widmen wir uns der thematischen Konzeption des Jahresberichts 2018 für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Wie schon in den Jahren 2016/2017 geben wir einem Schwerpunktthema Gestalt, das durch Berichte, Zahlen und kritische Diskussionen aufgegriffen wird. Kein öder Jahresrückblick, sondern eine Publikation, die einen roten Faden spinnt. Wir fahren die  Körpertemperatur nicht runter, sondern befeuern noch mal den kulturellen Diskurs.
12.02.2019

Raus auf die Straße

Auflehnung in den eigenen vier Wänden ist schon mal gut. Kriegt aber niemand mit. Umso wichtiger, Solidarität nicht nur auf der heimischen Couch zu beteuern. Stattdessen sind alle aufgerufen, am 13. Oktober ab 13 Uhr in Berlin ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzen - für eine Gesellschaft, die #unteilbar ist. Die passenden Plakate sponsern wir in Form unserer grafischen Kommentare zum Zeitgeschehen, die wir jeweils zum neuen Jahr veröffentlichen. Seit 2016 mit ganz klaren Botschaften gegen Populismus und Rassismus. Einfach eine Mail an uns schreiben und das Demo-Equipment zugeschickt bekommen. Keine faulen Ausreden mehr!
12.02.2019

Worauf warten?

Tu einfach das, was du liebst. Klingt abgedroschen? Kann schon sein, hilft aber trotzdem. Das zeigt sich auch bei der gebürtigen Hamburgerin Luna Antonia Arboleda. Schauspielerin, Produzentin, Tänzerin - sie probiert herum, begeistert sich für Frauen und ihren Mut zu lieben, ist offen für Inspiration von außen und schöpft doch viel aus ihrer eigenen Biografie. Für sie geht es im kreativen Prozess nicht um messbare Ergebnisse. Stattdessen: einfach mal machen. Wir sind dafür. Einfach hier auf unseren Blog klicken.
12.02.2019